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Rezensionen

(Rise Against - Appeal to Reason)
Rise Against müssen für die Marketingexperten in den Chefsesseln der großen Plattenlabels ein echtes Problem darstellen. Da ist eine Band mit waschechter Punk-Vergangenheit, die nach... mehr

geschrieben am 03.07.2011 von Dr_Evil (Bewertung: 9/10)
zur Veröffentlichung Scream Aim Fire von Bullet for my Valentine
bisher 2636 Mal angesehen


‚Scream Aim Fire‘, der zweite Silberling von Bullet For My Valentine als ‚Deluxe-Edition‘ ist mitsamt dem gelungenen Bonusmaterial eine wirklich gelungenes Werk! Ärgerlich nur für diejenigen, die sich die Erstauflage zugelegt haben, aber durchaus eine Überlegung wert, die Standard-Edition vielleicht mit ins Auto zu schleppen und sich die Doppel-Scheiblette erneut zu zulegen.
Jetzt zum Wesentlichen auf der Langrille: Mit ‚The Poison‘ wurde bereits von den Walisern ein Debut vorgelegt, welches es schwierig machen könnte, den hohen Erwartungen gerecht zu werden. Die Jungs um Matt Tuck knüpfen aber nahtlos da an, wo ‚The Poison‘ aufhört. Das Album ist wesentlich thrashiger und stärker am traditionellen Metal orientiert. Die Songs klingen deutlich amerikanisch-modern und das Quartett versteht es mit gezielten Moshpiteinlagen, Speedparts, aber auch Emoklängen und klaren Gesangslinien eine Mischung zu kreieren, die anscheinend genau den Zahn der Zeit trifft. Lyrisch trifft das Repertoire zwar nicht das, was man vielleicht erwarten würde, eher das Teenager-Herzschmerz-College-Zeug wird thematisiert. Aber wen stört’s wenn eine Mix aus schnellen Double-Bass-Attacken, klasse Gitarrensoli, einem Mitsingefrain und Screamparts tief ins Hörorgan vordringen?!
Die Platte bietet eine satte Bandbreite von Powerballaden bis hin zu Songs, wo das ein oder andere Riff auch zu alten Bay-Area-Thrash-Alben gepasst hätte.
Über die Jungs von ‚BFMV‘ und den Longplayer ‚Scream Aim Fire‘ kann man natürlich streiten. Fakt ist aber, die vier Jungs haben hier ein sauber und druckvoll produziertes Album an den Start gebracht, welches bei der Hitdichte des Debuts zwar nicht mithalten kann, aber sich durchaus im Genre behaupten kann

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